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Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
(Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Art. 1)
amnesty international in Stuttgart - Gruppen 1049, 1532 und 1549

Wir stellen uns vor: Stuttgarter amnesty-Gruppe 1532

Wer wir sind

Walk Of Blame, Bild 1
"Walk Of Blame" (1) - Großansicht (1,8 MiB)
Wir sind mal zu dritt und mal zu zehnt, jung(geblieben), dynamisch und ausflugsfreudig. Wir duzen einander gnadenlos und sind entschlossen, dazu beizutragen, dass unsere Welt besser wird - oder wenigstens nicht schlechter. Als Gruppe mit mehreren jungen Mitgliedern sehen wir einen Schwerpunkt unserer Arbeit an Schulen oder Universitäten und beteiligen uns auch an Aktionen des Studentischen Aktionsnetzwerkes (STAN) von amnesty international.
Fest steht bei unserer Gruppe, die im Juli 2005 von Mitgliedern der Gruppe 1049 gegründet wurde, eigentlich nur eines: Unser thematischer Schwerpunkt liegt auf den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten (z.B. Wasser, Bildung oder Obdach). Weil diese Rechte ständig auf allen Kontinenten von Staaten verletzt werden, ist unser Arbeitsspektrum entsprechend breit. Ein paar Beispiele findet Ihr weiter unten.
Wir bieten einen Sitzplatz, spannende Themen, viel Raum für Kreativität, Zugriff auf Informationen einer weltweit tätigen Menschenrechtsorganisation, das gute Gefühl, Menschen in großer Not zu helfen sowie Kalt- und Heißgetränke: Unsere Gruppenabende klingen oft im Bistro "Einstein" aus.

Was wir tun

Walk Of Blame, Bild 2
"Walk Of Blame" (2) - Großansicht (1,5 MiB)
Zur Zeit arbeiten wir zum Recht auf Bildung für Roma-Kinder in Süd- und Osteuropa, die oft schon in der Grundschule diskriminiert werden. Wir erstellen Flyer, arbeiten Hintergrundinformationen zu den betreffenden Ländern auf, gestalten einen Internetauftritt, sammeln Unterschriften, verschicken Appellpostkarten und versuchen, dieses Thema ins öffentliche Interesse zu rücken - beispielsweise durch eine Radiosendung im Freien Radio für Stuttgart.
Zu den arbeitsaufwändigsten und schönsten Erlebnissen gehörte unsere Veranstaltung mit der türkischen Menschenrechtsverteidigerin Eren Keskin, die wir zusammen mit der Gruppe 1049 organisiert und dazu unsere Freunde und Förderer im Bezirk eingeladen haben: ein beeindruckender und trotzdem fröhlicher Abend mit einer mutigen Frau!
Walk Of Blame, Bild 3
"Walk Of Blame" (3) - Großansicht (1,7 MiB)
Wir machen natürlich Infostände (z.B. an der Uni), halten Vorträge bei der Volkshochschule Stuttgart (VHS), verteilen Flugblätter, welche wir oft selbst entwerfen. Wer möchte, kann mit der "Radiogruppe" Radiobeiträge für das Freie Radio Stuttgart erstellen und bei der Produktion der Radiosendungen mithelfen. Fundraising ist angesagt, damit wir unsere Menschenrechtsarbeit finanzieren können - also die Flyer, Poster, Interessentinnenmappen - aber auch, um unseren Beitrag für die aufwendige Recherchearbeit zur Aufdeckung der Menschenrechtsverletzungen, gegen die wir protestieren, leisten zu können.
Zu den Photos: Zu sehen ist eine Aktion (mit Infostand) auf der Königstraße am 03.06.2007 zu dem Thema "Machen Sie es Menschen-Recht" (EU Ratspräsidentschaftkampagne). Die Sterne sollen einmal an die EU erinnern (EU Flagge mit Sternen) und zum anderen an den "Walk of Fame" in Hollywood, auf welchem berühmte Filmstars ihren Ehrenstern haben. Die Pointe ist, dass bei dem "Walk of Blame" nicht die Namen von Filmstars, sondern von politische Gefangene drinstehen. So soll daran erinnert werden, dass die EU nur gelingen kann, wenn sie sich auf Basis der Menschenrechte (vor allem auf in ihren Außenbeziehungen) entwickelt.
Wir suchen ständig neue Ideen, wie wir unsere Themen interessant und öffentlichkeitswirksam anbringen können oder nach neuen Wegen im Fundraising für unsere Menschenrechtsarbeit.

Wann und Wo?

Wir treffen uns jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat um 19:30 im ai Büro in der Lazarettstraße 8.
Wir freuen uns über:
Neue Ideen, neue Arbeitsformen, neue Impulse - DICH!

Unsere Themen: aktuelle Beispiele

Wenn es an Wasser, Bildung oder Obdach fehlt, steckt dahinter oft keine "Naturgewalt": Vergiftetes Wasser, plattgewalzte Elendsviertel oder willkürlich erschossene Dorfschullehrer sind keine "humanitäre Katastrophe", sondern Menschenrechtsverletzungen, begangen oder gleichmütig hingenommen von den Staaten selbst. Diese Menschenrechtsverletzungen müssen aufhören. Dafür setzen wir uns ein!

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