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Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
(Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Art. 1)
amnesty international in Stuttgart - Gruppen 1049, 1532 und 1549

UN Konvention und Wirklichkeit: WSK-Rechte heute

Alle Staaten, die nach 1966 dem sogenannten "Sozialpakt" beigetreten sind, haben sich verpflichtet, eine Welt zu schaffen, in der alle ihre BürgerInnen ausreichend Wasser und Nahrung haben, ein Dach über dem Kopf, so gesund wie möglich leben und sich aus eigener Arbeit ernähren können.
Nicht von heute auf morgen - das wäre utopisch. Aber die Staaten haben sich mit der Unterzeichnung verpflichtet, heute damit anzufangen!
zerstörtes Haus
Gerald Mbizo in den Trümmern seines von Polizisten zerstörten Hauses in Harare (Simbabwe).
Montag, 13. Juni 2005. ©APGraphicsBank
"Unter Ausschöpfung aller seiner Möglichkeiten" soll jeder Staat dafür sorgen, dass diese elementaren Rechte für alle seine Bürger Wirklichkeit werden. Wenn er es nicht aus eigener Kraft kann, muss er internationale Hilfe annehmen, wenn sie angeboten wird. Jeder Staat soll alle im Vertrag genannten Rechte achten, schützen und (eines schönen Tages) vollständig erfüllen.
Leider verstoßen die Machthaber in vielen Staaten, die dieser UN Kovention beigetreten sind, gegen diese Verpflichtungen.
Häufig trifft es die Schwächsten - das muss aber nicht unbedingt eine Minderheit sein: In Nordkorea beispielsweise hungert die Mehrheit der Bevölkerung, in den Dörfern verhungern Kinder und Erwachsene. Trotzdem weist das autokratische Regime humanitäre Hilfe und Nahrungslieferungen eisern zurück.
<- Gerechtigkeit globalisieren!
<- Was sind überhaupt WSK-Rechte?
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